Crazy Horse (South Dakota)

Crazy - sehr passend, unglaubliche Dimensionen

Da wir am Weg zum Mount Rushmore und auch dort vor Ort immer wieder vom Crazy Horse gehört haben, beschlossen wir, auch dort noch vorbeizuschauen. Die Fahrt dauerte nur ca. 25 Minuten.

Wir hatten zuvor noch nie vom Crazy Horse gehört und nur im Souvenirshop des Mount Rushmore in einem Buch gesehen, dass es sich dabei um ein steinernes Monument handelt, das das größte im Bau befindliche der Welt sein soll. Im Buch war der Kopf von Crazy Horse abgebildet. Vor Ort stellten wir dann fest, dass die eigentliche Geschichte rund um dieses Moment viel umfangreicher ist. Das Crazy Horse ist ein Denkmal für die im Krieg gefallenen Indianer, das gleichzeitig die Kultur der Indianervölker in Ehren halten und bewahren soll.

Man bezahlt pro Person 11$ Eintritt und wir dann im Visitor Center gleich einmal vehement in den Kinosaal geführt. Tatsächlich zahlt sich dieser Zwischenstopp wirklich aus, denn durch den kurzen Film wird man rundum informiert, was man eigentlich gerade im Begriff ist, sich anzusehen. Das Crazy Horse State Memorial ist ein riesiges Bauwerk, das es sich zum Ziel gesetzt hat, den gesamten vorhandenen Berg in eine Statue eines auf einem Pferd reitenden Indianers (Crazy Horse) zu verwandeln. Baubeginn war 1948, voraussichtlich fertig sein soll das Kunstwert ca. 2070. Die Konstruktion geschieht ohne staatliche Unterstützung, das gesamte Bauprojekt wird fast ausschließlich durch die Eintrittsgelder der BesucherInnen finanziert. Das Memorial selbst ist nur aus der Ferne zu bestaunen, für eine nähere Besichtigung kann man um 4$ pro Person mit dem Bus näher hinfahren und sieht es dann nicht nur im Profil, sondern auch von der Seite und der Rückseite. Die Busfahrt zahlt sich durchaus aus, wenn man einen näheren Blick erhaschen möchte, außerdem war der Buschauffeur sehr gut informiert und konnte alle Fragen beantworten. Man kann auch bis hinauf zum Gesicht von Crazy Horse fahren, dafür bezahlt man aber 125$ pro Person (ohne Steuern). Das haben wir nicht gemacht.

 

Im Besucherzentrum selbst gibt es zahlreiche Shops, Essensmöglichkeiten und mehrere Ausstellungen, die sich mit dem Memorial und seiner bisherigen Baugeschichte beschäftigen, auch eine Statue des Endprodukts findet man hier vor.

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