Devils Tower (South Dakota)

Vulkanische Reste in der Landschaft.

Die Nacht haben wir in Gillette verbracht, man kann dort auch schlafen und sich nicht nur rasieren! Der Ort liegt etwa zwei Stunden von Mount Rushmore entfernt. In der Unterkunft und auch auf Hinweisschildern auf der Straße kam uns immer wieder der Devils Tower unter, sodass wir uns im Internet (Free W-LAN sei dank!) informiert haben, worum es sich dabei handelt. Da der Devils Tower nur etwa eine Stunde von Gillette entfernt ist und fast am Weg zum Mount Rushmore liegt, machten wir noch einen Abstecher dorthin.

Beim Devils Tower handelt es sich um die Reste eines unterirdischen Vulkans, der stehengeblieben ist, nachdem die umliegende Landmasse erodiert ist. Heute sieht der Steinhügel aus wie ein großer, einsamer Turm mitten in einer Ebene. Der Jahrespass für die Nationalparks gilt auch hier, man kann bis zum Fuße des Turms mit dem Auto fahren, danach gibt es mehrere Möglichkeiten, den Turm zu Fuß zu umrunden. Wir haben uns für den Tower Trail entschieden, für diesen braucht man ca. 45 Minuten (reine Gehzeit). Man kommt dabei durch einen Wald und kann unter anderen Gebetsbänder sehen, da dieser Ort für viele Indianervölker nach wie vor heilig ist. Daher darf man den Weg auch nicht verlassen und die Gebetsstätten nicht stören. Der Blick von allen Seiten auf den Tower ist sehr interessant, da man so nahe ist, dass man die Erosion gut erkennen kann.

 

Wildtiere hat man hier ebenso in großer Anzahl, beispielsweise gibt es viele Eichhörnchen und bei der Fahrt zurück in die umliegende Ebene kommt man an weiten Feldern vorbei, die von Erdhörnchen (prairie dogs) bewohnt werden. Diese sind nicht sehr scheu und laufen nicht davon, auch wenn man direkt neben ihnen parkt, um sie zu beobachten oder zu fotografieren. Sie beißen aber, daher Vorsicht!

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