Erstaunlich beeindruckend - und wird seinem Namen gerecht!
OMG!
Die Gegend dort ist zu unserem Erstaunen wirklich beeindruckend. Man fährt herum (bloß nicht das Auto verlassen!) und kommt an so vielen unterschiedlichen Landschaften vorbei, dass man sich ständig wundert, wie das eigentlich möglich ist. Farbenfrohe Bergketten finden sich direkt neben Wüstensand oder Salzseen. Das Death Valley macht seinem Namen aber trotzdem alle Ehre - am Tag unseres Besuchs hatte es 48 Grad Celsius, und die nette Dame im Visitor Center hat uns freundlich mitgeteilt, dass es heute zwar schon heiß, aber nicht "sooo" heiß sei. Die 48 Grad waren aber der Horror - verrückterweise haben wir aus unerfindlichen Gründen beschlossen, ein Stück in den großteils vertrockneten Salzsee des Badwater Basins hineinzugehen, der bekannterweise unter dem Meeresspiegel-Niveau liegt. Ein Fehler, definitiv. Die Luft dort ist unglaublich heiß und trocken (nicht nur dort, sondern im ganzen Nationalpark!) und der Wind, der hin und wieder ein Lüftchen vorbeiträgt, macht das Ganze noch einmal heißer. Es ist wie im Backofen, die Warnschilder vor Hitzeschlag und anderen Todesmöglichkeiten im Death Valley sind durchaus kein Spaß. Wir haben das Auto danach nur mehr für einen kurzen Fotostopp verlassen, selbst bei Sonnenuntergang war es nahezu unerträglich. Ohne gute Klimaanlage kann man das Death Valley definitiv nicht besichtigen, zudem sollte man wirklich vorher noch sicherheitshalber volltanken (man weiß nie, was passiert) und Wasser nicht nur für einen selbst, sondern auch für den Kühler des Autos mithaben. Die Strecken im Nationalpark sind ziemlich weit und man ist weitgehend auf sich allein gestellt (nicht immer trifft man andere Menschen an!). Es war trotzdem sehr beeindruckend, aber seither wissen wir wirklich, was die immer meinen mit "genug Wasser dabeihaben". Fazit: Death Valley überlebt!







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